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Welpen richtig erziehen -Rudelkonzept


 
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Kommunikation :: "Ausbildung von Hütehunden"  
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Dudu
rattenkind&mod


Anmeldungsdatum: 08.12.2006
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BeitragVerfasst am: 05 Jan 2009 21:11    Titel: Welpen richtig erziehen -Rudelkonzept Antworten mit Zitat

Ich hab wiedermal ein buch durch und zwar:
Welpen richtig erziehen- erfolg durch das artgerechte Rudelkonzept von uli Köppel

Am meisten aufgestossen ist mir, dass der Autor scheinbar die weisheit mit löffeln gefressen hat und einige ziemlich spitze anmerkungen gegenüber anderen konzepten hat. Bei vielen würde ich ihm ja zustimmen,a ber der ton amcht die musik und der gefällt mir eben nicht.
weiters baut das rudelkozept vor allem auf drei "aktive" einwirkungen auf. zum einen schnauzengriff, nackenschütteln und unterwerfen.
also generell sind das ja methoden, die naja...nicht schlecht sind, aber doch mit vorsicht zu genießen sind. vor allem traue ich den wenigsten ersthundehalten zu, dass sie das konzept kapieren. aslo ich für meinen teil kann weder schnauzengriff noch nackenshütteln irgendwie "richtig" anwenden. unterwerfen...naja...ist für mich eigentlich etwas, was ich nur einsetzte, wenn es nur provokation ist.
aber überall kommt mir vor sind es so dinge, die bei oftmaligen gebrauch ihre wirkung verlieren.

Gut fand ich, dass er einen überblick über die welpenentwicklung bzw. der entwicklung des sozial- und rudelverhaltens hab. dabei aber schon wieder das nächste problem: inwieweit verwendet er beispiele von wölfen udn inwieweit von hunden? und ist der mensch ein teil des rudels? fragen, die ja schon diskutiert wurden...

ein sehr interessanter aspekt war sein "tabuisieren". und zwar nicht den gegenstand wegnehmen, sondern dem welpen klar machen, das er eben tabu ist. selbst wenn er vor seiner nase liegt. keine ahnung ob da irgenjemand anderer sinn dahinter sieht, ich irgendwie schon bzw. mache ich das teilweise automatisch und es funktioniert wunderbar.
einw eiterer pluspunkt den er bei mir machte: spielen udn vor allem gemeinsam spielen ist wichtig. da bin ich ganz bei ihm Wink.

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leobua



Anmeldungsdatum: 04.11.2007
Beiträge: 371

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BeitragVerfasst am: 06 Jan 2009 23:31    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo an alle!

Weißt nicht recht aber Nacken-schütteln is ja der schmorrn schlecht hin.
Versteh nicht das man so was in a Buch schreiben kann.
Erstens hab ich das noch nie gesehen von einen Elterntier oder in irgendein Wolf Video und zweitens könnte das in die andere richtung gehen da das schütteln ja eigentilch ein Beute schütteln ist zum töten und das kann meiner Meinung nach auf die psyche gehen und den Hund (Welpen) verängstigen und verstören. - Meine Meinung!

Hat jemand das schütteln schon beobachtet unter Hunden?

lg
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Casco
User auf eigenen Wunsch gelöscht


Anmeldungsdatum: 09.12.2007
Beiträge: 576

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BeitragVerfasst am: 07 Jan 2009 0:32    Titel: Antworten mit Zitat

Mir kommt ja vor das der Autor ungefähr am Wissenstand von vor 20 Jahren stehen geblieben ist, genau da als sein Mentor gestorben is hat er anscheinend aufgehört weiterzuforschen aber das ist jetzt nur meine persönliche Meinung Wink
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Dudu
rattenkind&mod


Anmeldungsdatum: 08.12.2006
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BeitragVerfasst am: 07 Jan 2009 13:11    Titel: Antworten mit Zitat

ja also das ist durchaus..naja...anzunehmen.
wie gesagt, er redet von der rudelstruktur, springt dabei aber von hunden zu wölfen und wieder zurück und DAS ist meiner meinung nach der gröbste fehler. Hunde sind keine Wölfe! und nur weil der hund vom wolf abstammt, heißt es nicht, dass die evolution des hundes stehenbleibt. das wesen hund ist shcließlich keine konstante. (btw. interessant dazu: hunde, sogar welpen können den fingerzeig eines menschen richtig interpretieren! im gegensatz zu etwa wolfswelpen oder auch handaufgezogenen wölfen. auch das haustier katze schafft es nicht mit der bravur wie der hund...)

und was noch ist: ein welpe ist ein baby. und grenzen setzten schön und gut, aber das kann ich auch anders...
also wie gesagt einige teilaspekte interessant oder anregend, aber die praxis eher...nicht mein stil.

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sunny2000



Anmeldungsdatum: 12.08.2008
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BeitragVerfasst am: 07 Jan 2009 15:26    Titel: Antworten mit Zitat

also das buch hört sich interessant an.
muss ich einmal lesen.ist das der titel des buchs was du in deinem ersten beitrag in schwarzer fetter schrift geschrieben hast?

schnauzen griff und unterwerfeung wende ich an weil es teil der komunikation der hunde ist.nacken schüteln mache ich nicht ich hab gelesen das dass dem tot beuteln einer beute gleicht.
ausserdem hab ich das bis jetzt nur bei ausgewachsenen hunden gesehen die eine rauferei hatten.ich hab dann noch gelesen im i-net das wenn man einen welpen am nacken nimmt und schüttelt kann das seine soziale komunikation beeinträchtigen.

das einzige was ich aus eigener erfahrung sagen kann ist der sunny hat die welpen aus seinem wurf nie gebeutelt.er hat sie nur in der wohnung meiner ex herumgetragen.(meine ex hatte eine blaue dobermann hündin).

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Michi & Sunny & Cindy
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Dudu
rattenkind&mod


Anmeldungsdatum: 08.12.2006
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BeitragVerfasst am: 07 Jan 2009 16:38    Titel: Antworten mit Zitat

ja das fette ist der titel.

Zitat:
schnauzen griff und unterwerfeung wende ich an weil es teil der komunikation der hunde ist.nacken schüteln mache ich nicht ich hab gelesen das dass dem tot beuteln einer beute gleicht.
ja udn wie gesagt: bin ich ein hund? eher nicht...muss ich deshalb auf hundeweise kommunizieren? oder geht es vielleicht mehr darum das hund und mensch eine gemeinsame sprache finden? und inwieweit ist es hundeart und inwieweit wolfsverhalten?
und nackenschütteln sehe ich auch nicht als totschütteln (denke da hat die gegenfraktion sich ein argument zurechtgelegt... also kurz von totschütteln zu reden halte ich von übertrieben).

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sunny2000



Anmeldungsdatum: 12.08.2008
Beiträge: 2521
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BeitragVerfasst am: 08 Jan 2009 14:45    Titel: Antworten mit Zitat

nun man ist vielleicht kein hund aber es gilt eine gemeinsame sprache zu finden.
es ist immer gut über die sprache eines hundes bescheid zu wissen.
also was ich weiss können hunde uns nicht richtig verstehehn sie können sich lediglich an unserer körpersprache orintieren und sie versuchen daraus etwas zusammen zu reihmen.
man sollte einen hund nicht zu sehr vermenschlichen.der hund ist eben nur ein hund.
der hund kommt uns auf halben weg entgegen also sollten wir das auch tun.
und so entsteht eine gemeinsame sprache.
der hund lernt mit uns umzugehen und wir mit ihm.
in der regel können wir mit einem hund nicht auf seiner sprache kommunizieren weil wir keine hunde sind.aber einige dinge versteht der hund dennoch zb unterwerfung.in einem hunde leben dreht sich eigentlich alles um die unterwrefung.unterwirft er oder wird er unterworfen.
die sprache aller caniden ist gleich.es gibt nur kleinere unterschiede darin.
man kann es als einen anderen dialekt bezeichnen.
dieser dialekt äussert sich bei wölfen etwas rauer als bei hunden.
untereinander könnten sie sich nicht verstehen aber den schnauzen-griff und die unterwerfung gibt es bei allen arten der caniden-familie.
zum nacken schütteln gibt es verschiedene theorien.
eine davon besagt das es zum töten einer beute angewand wird.
eine andere theorie besagt das es nur zur unterwerfung dient.
oder zur erziehung der welpen oder einfach nur massregelungen,spiel und training.
diese theorien wurden von menschen aufgestellt die alle dieses verhalten aus einer anderen sicht betrachteten.und die zu diesem thema eine andere meinung haben.
ich persönlich denke es ist von alle theorien ein bisschen dabei.
aber ich konnte dieses verhalten bis jetzt nur im zusammenhang von spiel,training und bei macht kämpfen beobachten.

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Dudu
rattenkind&mod


Anmeldungsdatum: 08.12.2006
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BeitragVerfasst am: 08 Jan 2009 18:14    Titel: Antworten mit Zitat

prinzipiell sgtimme ich dir zu, ich weiß nur nicht ob sofort diese mittel angewandt werden müssen. grad bei welpen. von dem her ist vielleichtd as buch zum rudelkonzept von hunden allgemein interessanter...


Zitat:
die sprache aller caniden ist gleich.es gibt nur kleinere unterschiede darin.
man kann es als einen anderen dialekt bezeichnen.
dieser dialekt äussert sich bei wölfen etwas rauer als bei hunden.
untereinander könnten sie sich nicht verstehen aber den schnauzen-griff und die unterwerfung gibt es bei allen arten der caniden-familie.
also da will ich mal wiedersprechen. als blosse dialekte würde ich es nicht ansehen. hunde bellen als verständigung viel mehr als wölfe. diese hingegen können zwar bellen tun es fast nie. udn schakale bzw. füchse haben wieder ein ganz anderes sozialsystem somit auch eine andere ausgereiftheit der sprache... von dem her würde ich nicht mehr von dialekten sprechen...
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Bibi's ATHOS



Anmeldungsdatum: 09.11.2007
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BeitragVerfasst am: 09 Jan 2009 11:26    Titel: Antworten mit Zitat

Musst hier mal teilen - wenn jemand streiten/erklären/ermahnen/kritisieren oder dergleichen will, dann soll ers auf der Bluatwiesn machen.

Hier gehts um das von dudu vorgestellte Buch. Habe kein Interesse zuerst die ganzen Herumgenörgle durchzulesen, bis ich wieder mal zu einer Aussage des eigentlichen Themas komme.

Wer weiterdiskutieren möchte bitte aufder Bluatwiesn. Danke!

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Mitleid gibt umsonst mein Freund, Neid muss man sich erarbeiten!!!!
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Bibi's ATHOS



Anmeldungsdatum: 09.11.2007
Beiträge: 393
Wohnort: Bad Schallerbach

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BeitragVerfasst am: 14 Jan 2009 10:00    Titel: Antworten mit Zitat

Lese auch gerade ein Buch von Uli Köppel
Hunde verstehen mit dem Rudelkozept: Die einfache Wahrheit über Hunde.

Bis dato bin ich noch nicht so begistert von seiner Anschauungsweise - bin aber auch noch nicht fertig mit dem Buch.

Was mich am meisten gestört hat, ist, dass beim Lesen der Kapitel immer wieder Fragen aufgeworfen werde, jedoch kein Lösungsweg dargelegt wird. Es wird beschrieben, wies im Idealfall ausehen soll, was ist aber, wenn der Hund nicht reagiert wie im Normalfall, was mach ich dann als Hundehalter???? Es fehlt einfach der Praxisbezug.

Köppel hat ja einen einleuchtende und auch sehr sympathischen Leitsatz:
"Baue eine stabile und artgerechte Beziehung zu deinem Hund auf und er wird dir problemlos durch das Leben folgen"
Nur leider happert es meines erachtens an dessen Vorschläge zur Umsetzung - ein Nackenschüttler oder Schnautzengriff ist meines erachtens genau so fehl am Platz, wie eine antiautoritäre Erziehung. Ein Mittelweg aus Konsequenz, klaren Linien und positiver Bestärkung wäre da schon eher mein Ding.

Gut fand ich jedoch die genaue Aufgliederung der einzelnen "Welpenphasen" - sprich mit wievielen Wochen eine Welpe was und warum "lernt" - er stellt z.B. auch eine Theorie in den Raum, warum es gut sein soll einen Welpen bereits mit 6 Wochen an die neue Familie abzugeben und nicht erst mit 8. (-> es steht außer Frage, dass das nicht erlaubt ist!!!) Er erklärt dies so: ab der 6ten Woche löst sich der Welpe instinktiv vom der psychischen Bindung zur Mutter und baut eine weitere Beziehung zum Vater (Rudelführer") auf, welcher nun die weitere Erziehungsarbeit übernimmt. Sprich, es ist von Natur her so gegeben, dass sich ein Welpe mit 6 Wochen an eine andere Bezugsperson bindet. Daher meint Uli Köppel, dass es dir Richtige Zeit wäre einen Hund nun zu seinen neuen Besitzern zu geben, da dies von der Natur her der Richtige Zeitpunkt wäre. Zumindest ein Ansatz, über den man diskutieren könnte. (Vorweg gleich, ich persönlich finde 6 Wochen eindeutig zu jung, Natur hin oder her!)

Werd mal weiter lesen.

P.S.: interessant fand ich die Buchkritiken auf amazon. Entweder top oder flop. A mittelding gibts da nicht. Interessant interessant.....

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